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11.07.2012 - Termsheet über rund 2.900 Einheiten unterzeichnet


KWG unterzeichnet Termsheet über den Kauf von rund 2.900 Einheiten

  • Größte Akquisition der Unternehmensgeschichte erwartet
  • Geplanter Erwerb zum 9,5-fachen der Jahresnettokaltmiete (Ist-Basis)
  • Erwarteter FFO-Beitrag für 2013e von ca. 1,7 Mio. EUR, mittelfristige Steigerung auf über 3,0 Mio. EUR
  • Gesamtbestand der KWG im Konzern steigt auf nahezu 10.000 Einheiten

Hamburg – 11. Juli 2012 - Die KWG Kommunale Wohnen AG, langfristig orientierter Bestandshalter deutscher Wohnimmobilien, forciert ihr profitables Wachstum. Die KWG hat ein Termsheet über die Finanzierung des Erwerbs von 2.910 Einheiten mit einer Gesamtfläche von rund 203.000 Quadratmetern unterzeichnet. Es regelt alle wesentlichen Rahmenbedingungen der langfristigen Finanzierung der Transaktion und sichert der KWG AG Exklusivität für die Verhandlung des endgültigen Kaufvertrags zu. Die Unterzeichnung der endgültigen Verträge ist noch für das dritte Quartal 2012 geplant.

Die Wohneinheiten befinden sich an attraktiven Standorten in Berlin (609 Einheiten) und Nordrhein-Westfalen (2.301 Einheiten), u.a. Bochum, Düsseldorf und Wuppertal. Mit dem Kauf wird die KWG AG strategiekonform ihre Bestände an bereits existierenden Standorten ausbauen. Damit verbunden sind deutliche Synergieeffekte. So erwartet die KWG einen FFO-Beitrag aus der Vollkonsolidierung des erworbenen Portfolios bereits in 2013e von 1,7 Mio. EUR, der durch Leerstandsabbau, Renovierungen und Anpassungen von Mieten in den Folgejahren auf über 3,0 Mio. EUR gesteigert werden soll. Die KWG erwartet, den NAV/KWG-Aktie bei Erstkonsolidierung um ca. 1,00 EUR zu steigern.

Das Wohnungsportfolio kann zu einem Kaufpreis von 93 Mio. EUR erworben werden. Dies entspricht lediglich dem 9,5-fachen der aktuellen Jahresnettokaltmiete (Ist-Basis). Der Kaufpreis pro Quadratmeter liegt bei ca. 460 EUR und damit deutlich unter Marktniveau.

Es handelt sich um Objekte in überwiegend innerstädtischen Lagen, die in traditioneller Bauweise erstellt wurden. Zusätzliches Potenzial ergibt sich aus dem aktuellen Leerstand von ca. 23 Prozent. Die KWG AG ist überzeugt, diesen durch entsprechende Maßnahmen in den kommenden Jahren abbauen zu können. Zudem sind die Wohnungen derzeit zu Preisen vermietet, die deutlich unter der jeweiligen Marktmiete liegen.

Sowohl die langfristige Finanzierung des Kaufpreises als auch die Capex-Finanzierung sind bereits strukturiert. Die KWG AG leistet den Eigenkapitalanteil aus Mitteln der im Frühjahr durchgeführten Barkapitalerhöhung und der Refinanzierung einer Konzerngesellschaft. Die Fremdfinanzierung wird von einer Landesbank zu attraktiven Konditionen bereitgestellt. Diese Bank hat zudem bereits eine Mittelzusage für anstehende Sanierungsmaßnahmen gegeben.

Mit der Umsetzung der Transaktion würde die KWG AG in eine neue Größenordnung wachsen. Die Zahl der Einheiten im Konzern wird damit auf knapp 10.000 Einheiten steigen. Dies entspricht einer Verdopplung des Bestands innerhalb von nur 18 Monaten. Die vereinnahmte Jahresnettokaltmiete im KWG-Konzern würde durch den Zukauf auf annualisierter Basis auf ca. 33 Mio. EUR steigen. Das hochprofitable und mit einer günstigen Finanzierung unterlegte neue Portfolio trägt dazu bei, dass sich die Funds from Operations (FFO) bereits im Jahr 2013 im Konzern auf mehr als 5,0 Mio. Euro belaufen würden. Dies entspräche einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahreswert der KWG AG. Eine Steigerung in den Folgejahren auf mehr als 8,0 Mio. EUR ist geplant. Damit trägt der Zukauf dazu bei, die  nachhaltige Dividendenfähigkeit der KWG AG ab dem Geschäftsjahr 2013 weiter zu stärken.